Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz empfiehlt folgende Veranstaltung:
Wie werden rechtsextreme Straftaten von Polizei und Justiz verfolgt? Welche Rolle spielen Medien, Politik und gesellschaftliche Debatten bei der Bewertung solcher Taten? Diesen Fragen widmet sich die 11. Veranstaltung der Reihe „Auch Deutsche unter den Opfern“.
Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von strafrechtlicher Einordnung und öffentlicher Wahrnehmung rechter Gewalt. Gemeinsam wird diskutiert, wie rechtliche Entscheidungen, mediale Berichterstattung und gesellschaftliche Deutungen einander beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf Betroffene, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratische Kultur hat.
Die Veranstaltung bietet Einblicke aus Justiz, Medien, Wissenschaft und politischer Bildung. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen im Umgang mit Rechtsextremismus zu beleuchten, Hintergründe verständlich einzuordnen und Impulse für Bildungsarbeit und demokratisches Handeln zu geben.
Podiumsgäste
Margarete Koppers, Generalstaatsanwältin des Landes Berlin
Xenia Balzereit, Deutscher Presserat
Dr. des. Jakob Saß, Universität Potsdam
Isabella Greif, Autorin (angefragt)
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus Bildung, Zivilgesellschaft und Verwaltung sowie an alle Interessierten, die sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von Rechtsextremismus und dem Umgang damit auseinandersetzen möchten.
Alle weiteren Informationen sowie die Anmeldung finden Sie unter: https://www.berlin.de/politische-bildung


