NETZWERKBÜRO – Bildung in der Lausitz
Aktuelles2021-03-25T11:30:52+01:00

AKTUELLES

Gründung zweier neuer Großforschungszentren schreitet voran

Mit der Empfehlung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurden am 22. Juli 2021 sechs Projektskizzen für Großforschungszentren durch eine Perspektivkomission für die erste Förderphase im Rahmen des Ideenwettbewerbes „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ausgewählt. Diese können nun in tragfähige und umsetzungsreife Konzepte weiterentwickelt werden.

„Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ist ein zweistufiger themenoffener Ideenwettbewerb des BMBF, des Freistaates Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt. In Rahmen dieses Wettbewerbes werden die besten Konzepte für die Gründung von zwei Großforschungszentren entwickelt und ausgewählt. In den kommenden Jahren soll je eines dieser Zentren in der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier angesiedelt werden. Mit der Ansiedlung der Großforschungszentren soll ein Beitrag zu einem gelingenden Strukturwandel geleistet sowie den Braunkohlerevieren neue, wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden.

Für die erste Förderphase wurden Ideenskizzen zu folgenden Themen empfohlen:

Großforschungszentren in Sachsen
  • „Chemresilienz – Forschungsfabrik im Mitteldeutschen Revier“: Etablierung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse zur Sicherstellung der Resilienz der deutschen Chemiewirtschaft unter gleichzeitiger Einhaltung höchster Arbeitsschutz- und Umweltstandards.
  • „Centre for Climate Action and Innovation – Research and Engineering” (CLAI_RE): Bündelung von Klimadaten und -wissen zur Entwicklung von Handlungsoptionen für den Klimaschutz mit Fokus auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasser, Planung urbaner Räume, Energieversorgung, Gesundheit und Mobilität.
  • „CMI – Center for Medicine Innovation“: Entwicklung eines Zentrums der biomedizinischen Forschung und personalisierten Medizin durch die Vereinigung von Medizintechnik, Digitalisierung und Medikamentendesign. Zudem soll die Vereinigung von Versorgungs- und Wertschöpfungsketten zu einem Ökosystem erfolgen, so dass Produkte unter erleichterten und beschleunigten Bedingungen in Versorgungsstrukturen integriert werden können.
  • „Deutsches Zentrum für Astrophysik“: Bündelung und Verarbeitung der Datenströme zukünftiger Großteleskope, die Entwicklung von Regelungstechniken für Observatorien und ein möglicher Bau eines Gravitationsteleskopes in den Granitformen der Lausitz.
  • „European Research Institute for Space Ressources” (ERIS): Erforschung wissenschaftlicher und technologischer Grundlagen für die Errichtung und den Betrieb von Weltraumstationen auf Mond und Mars, auf deren Basis Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Herausforderungen auf der Erde entwickelt werden sollen.
  • „Lab – Lausitz Art of Building”: Integration modernster Ansätze von Materialforschung, Produktions- und Digitaltechnologien zur Minderung des enormen Ressourcenverbrauchs im Bauwesen sowie die Entwicklung der Lausitz zur Modellregion für nachhaltiges Planen und Bauen.

Nun gilt es, dass diese Konzepte durch die Autorinnen und Autoren innerhalb der kommenden sechs Monate bis zur Umsetzungsreife ausgearbeitet werden. Im Anschluss erfolgt eine Begutachtung der ausgearbeiteten Konzepte durch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Begutachtung bildet wiederum die Entscheidungsbasis des Bundes sowie des Sitzlandes, welche zwei Konzepte ab dem dritten Quartal 2022 in eine dreijährige Aufbauphase starten können. In dieser Phase wird mit 1,25 Milliarden Euro je Zentrum die rechtliche Gründung sowie die anschließende institutionelle Förderung vorbereitet.

Die Pressemitteilung des BMBF zur Gründung der Großforschungszentren finden sie hier. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden sie auf den Seiten des BMBF: Wissen schafft Perspektiven für die Region!

Stellenausschreibung

kobra.net als gemeinnützige, politisch unabhängige Organisation mit Sitz in Potsdam setzt sich dafür ein, dass alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in unserem Land bestmögliche Bildungschancen erhalten. kobra.net qualifiziert und berät Akteure auf Landesebene, in den Kommunen und Einrichtungen vor Ort dabei, gemeinsam gute Rahmenbedingungen für gelingende Bildungsbiografien zu gestalten.

Zum 1. Oktober 2021 suchen wir einen

Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) mit dem
Schwerpunkt Kommunikation und Wissensmanagement
für das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz mit Sitz in Cottbus.

Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz unterstützt Bildungsakteur*innen aus Brandenburg und Sachsen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Bildungsstrategien im Rahmen des Strukturwandels. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Bestandteil des „Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel“.

Ihre Aufgaben:

  • Steuerung des internen Wissensmanagements für das Netzwerkbüro an den Standorten Potsdam und Cottbus
  • Unterstützung der Nutzung und Pflege der Wissensmanagementstruktur durch die Nutzer*innen
  • Entwicklung und Umsetzung eines strategischen Konzepts zur externen Kommunikation
  • Abstimmung mit externen Dienstleistern zur online-Öffentlichkeitsarbeit
  • Konzeption und Erstellung von Veröffentlichungen, die den Wissenstransfer zwischen den Zielgruppen des Netzwerkbüros unterstützen
  • Teilnahme an Veranstaltungen des Fördergebers und der Netzwerkbüros im Rahmen des „Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel“

Sie bringen mit:

  • ein abgeschlossenes Hochschul- bzw. Universitätsstudium, bevorzugt in den Bereichen Sozialwissenschaften, Journalismus oder Publizistik
  • mehrjährige Erfahrung bei der Strukturierung und datenbasierten Speicherung von Informationen
  • Erfahrung in der redaktionellen Betreuung von fachlichen Publikationen
  • fachliches Wissen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Bildungswesens in Deutschland
  • sicheres Auftreten und Souveränität in mündlicher und schriftlicher Kommunikation
  • hohes Maß an eigenständiger Arbeitsorganisation, reflektiertes Arbeiten, Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
  • sichere Anwendungskenntnisse in der Nutzung von MS Office-Software
  • Kenntnisse in Adobe Creative Suite und CMS für Webseiten (WordPress) sind von Vorteil.

Wir bieten Ihnen:

  • eine spannende Tätigkeit mit Perspektive in einem gesellschaftlich relevanten Bereich
  • abwechslungsreiches, kollaboratives Arbeiten in einem engagierten Team
  • einen offenen, wertschätzenden Umgang unter Kolleg*innen und Raum für Ihre Mitgestaltung
  • Flexibilität und Entgegenkommen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Entwicklungsmöglichkeiten und berufliche Qualifizierung im Rahmen der Angebote der kobra.net GmbH

Die Bezahlung erfolgt analog TV-L (abhängig von Qualifikation und beruflichen Vorerfahrungen bis Entgeltgruppe 13).

Die Stelle hat einen Umfang von 40 Wochenstunden und ist zunächst befristet bis zum 31.12.2022 (Ende der laufenden Förderperiode). Ein Folgeprojekt im selben Themenfeld wird angestrebt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Senden Sie diese bis spätestens 05.09.2021 per E-Mail an die kobra.net GmbH, z. Hd. Frau Helena Horner, Leiterin des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz (horner@bildung-lausitz.de). Wir freuen uns über ein Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und die Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins.

Vorstellungsgespräche sind am 13. & 14. September geplant.

Download (PDF) Stellenausschreibung
SCHULEWIRTSCHAFT Preis 2021

SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2021 „Das hat Potenzial!“: Bewerbungen bis zum 31. Juli 2021 möglich

Mit dem Wettbewerb „Das hat Potenzial!“ zeichnet SCHULEWIRTSCHAFT Unternehmen, Schulen und Verlage aus, die sich in besonderer Weise für berufliche Orientierung, digitale Bildung und einen gelungenen Übergang von der Schule in den Beruf engagieren. Bis zum 31. Juli 2021 sind Bewerbungen möglich. „Das hat Potenzial!“ macht herausragende Good-Practice-Beispiele öffentlich. Beispiele, die zu einem verstärkten Engagement im Bildungsbereich motivieren und die Zusammenarbeit im Netzwerk intensivieren sollen.

Bewerbungen sind für folgende Kategorien möglich:

  • SCHULEWIRTSCHAFT – Unternehmen & SCHULEWIRTSCHAFT – Starter:
    In dieser Kategorie werden Unternehmen ausgezeichnet, die durch ihre Aktivitäten im Bereich berufliche Orientierung junge Menschen vorbildlich dabei unterstützen, ihre Zukunft zu gestalten. Auch Unternehmen, die noch nicht im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT aktiv sind, sich aber für die berufliche Orientierung Jugendlicher engagieren, werden ausgezeichnet.
  • SCHULEWIRTSCHAFT – Digitale Bildung:
    In dieser Kategorie werden Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen ausgezeichnet, mit denen die digitale Bildung von Jugendlichen praxisnah gefördert wird. Die Kooperationspartner Schule und Unternehmen bewerben sich gemeinsam und füllen den Bewerbungsbogen gemeinsam aus.
  • Lehr- und Lernmedien zur ökonomischen Bildung:
    In dieser Kategorie werden Lehr- und Lernmedien ausgezeichnet, die Jugendlichen ökonomische Inhalte vermitteln, eine Vielfalt von Lernmöglichkeiten bieten und zeitgemäße Themen aufgreifen. Die eingereichten Medien können klassische Schulbücher aber auch digitale Formate oder Portale sein.

Hinweis: Bewerbungen von Stiftungen, Verbänden etc. können in den Kategorien „SCHULEWIRTSCHAFT-Starter“, „SCHULEWIRTSCHAFT-Unternehmen“ und „SCHULEWIRTSCHAFT – Digitale Bildung“ nicht berücksichtigt werden.

Alle Informationen zum Wettbewerb, den jeweiligen Kategorien und dem Bewerbungsprozess finden Sie auf der Seite zum Wettbewerb.

Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

©Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH, https://www.schulewirtschaft-preis.de/

Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr

Das junge Menschen die berufliche Bildung als hoch attraktiv ansehen, ist nur eines der zentralen Ergebnisse der Jugendbefragung der Bertelsmann Stiftung. Unter dem Thema der „Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr“ veröffentlichte diese mit ihrer zweiten Befragung ein Stimmungsbild der jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren zu Zeiten der Corona-Pandemie. Darin untersuchten sie deren Einschätzung zu den Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt, dem Weg dorthin in Form von Angeboten der Berufsorientierung und ihrer allgemeinen Einschätzung zur Zukunft.

Weitere Ergebnisse der Befragung:
Fast dreiviertel der befragten jungen Menschen beurteilen die Chance auf einen Ausbildungsplatz schlechter als vor der Zeit der Corona-Pandemie, wogegen 45 % die Chancen auf einen Studienplatz als unverändert betrachten. Bei der Ausbildungsplatzsuche wird die Unterstützung durch die Eltern (67 %) an erster Stelle genannt, gefolgt vom Internet (41 %) und der Schule (35 %). Von letzterer Instanz wünschen sich 57 % der Befragten mehr Unterstützung, diese erachten sie am sinnvollsten.

Die Zufriedenheit jener Befragten, welche einen Ausbildungsplatz bereits angetreten oder bisher eine Ausbildungszusage erhalten haben, ist hoch. 65 % geben an, einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf erhalten zu haben. Keine Sorgen um die Ausbildung, den Ausbildungsplatz oder den zukünftigen Job aufgrund der Corona-Pandemie machen sich 59 % der Befragten.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum Hintergrund und der Methodik der Jugendbefragung finden Sie auf der Seite zur Veröffentlichung: Bertelsmann Stiftung: Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Ebenso steht die Befragung als PDF-Dokument zum Download (externer Link) zur Verfügung.

Download (PDF-externer Link)

©Jugendbefragung/PDF-Dokument & Grafik: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Barlovic, Ingo, Ullrich, Denise & Wieland, Clemens (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr – Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen. Gütersloh. DOI: 10.11586/2021043.

Bertelsmann Stiftung_2021_Ausbektiven im zweiten Corona-Jahr_Titelseite
LausitzMonitor2021

Lausitz Monitor 2021: Studie über das Meinungsbild der Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel

Seit 2020 wird einmal jährlich mit einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Rahmen des Lausitz Monitors die Meinung von Lausitzer*innen zu den Zukunftsthemen der Lausitz erhoben. Als Langzeitmonitor angelegt wird das Meinungsbild der Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel infolge des Kohleausstiegs untersucht. Unter anderem werden Probleme, Erfolgsfaktoren, Auswirkungen und Zukunftsstrategien in diesem Wandlungsprozess aus Sicht der Lausitzer*innen erforscht.

In 2021 erfolgten für die zweite Durchführung der Studie im Januar wieder verschiedene Vorbereitungsworkshops mit Regionalentwicklern, Forschern, Politikern und weiteren interessierten Akteuren. Die Befragung der Lausitzer Bevölkerung wurde im Februar 2021 online durchgeführt. Als Ergebnisse der Studie sind beispielsweise zu nennen dass:

  • 64 % der Befragten eine starke emotionale Verbindung zur Region der Lausitz empfinden
  • die emotionale Verbindung bei der jungen Generation der 18- bis 29-jährigen mit 32 % allerdings am geringsten ausgeprägt ist
  • der größte Anteil an Rückkehrern in die Lausitz mit 40 % der Befragten jene Gruppe ausmacht, welche ein Haushaltseinkommen von über 4.000 € aufweisen
  • die Lausitz in erster Linie als eine attraktive Urlaubsregion gesehen wird anstatt als attraktive Wirtschaftsregion
  • 67 % der Befragten einen tiefgreifenden Strukturwandel befürworten
  • die Akzeptanz der Energiewende von 12 % in 2020 auf 57 % gestiegen ist.

Alle Ergebnisse des Lausitz Monitors 2021 sind auf der Website zu finden: Zu den Ergebnissen 2021. Ebenso steht ein PDF als Download zur Verfügung:

Download (PDF)

©Der Lausitz Monitor ist ein Projekt von Stefan Bischoff (MAS Partners) und Jörg Heidig (Prozesspsychologen). Mit der Studie möchten die Projektpartner der Öffentlichkeit belastbare Fakten zur Stimmung in der Region und zu den Meinungen zum Strukturwandel und zur Zukunft der Lausitz liefern.

Mit „Kultur macht stark“ in die Ferien: Informationsveranstaltungen zu Änderungen und Erleichterungen für die Beantragung von Ferienprojekten im Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Die Akteur*innen des Programms „Kultur macht stark“ setzen sich kreativ dafür ein, Kindern und Jugendlichen auch in Corona-Zeiten den Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung zu ermöglichen. Dieses Engagement wird in den Sommer- und Herbstmonaten, in denen voraussichtlich wieder mehr Präsenzformate stattfinden können, verstärkt. So gibt es z. B. programmweite Erleichterungen bei der Bündnisbildung, Antragsfristen wurden ausgesetzt und Formate angepasst, damit noch mehr „Kultur macht stark“-Projekte kurzfristig stattfinden können. Über alle beteiligten Programmpartner und die Erleichterungen informieren die Servicestellen bundesweit auf digitalen Informationsveranstaltungen. Hier erfahren Sie alle Fakten rund um die vereinfachte und veränderte Antragstellung für Ferienprojekte innerhalb des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark“.

Die Servicestellen aus allen Bundesländern laden zur Teilnahme an ihren Infoveranstaltungen ein:

Es handelt sich bei Mit „Kultur macht stark“ in die Ferien um eine Kooperationsveranstaltung der „Kultur macht stark“-Servicestellen aus allen Bundesländern, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Kultur macht stark
Ferienerlebnisse+Lernangebote

Ferienerlebnisse in Verbindung mit Lernangeboten im Land Brandenburg

Für Kinder und Jugendliche war und ist die Coronapandemie mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Sie konnten zeitweise nicht mehr zur Schule gehen, Freundschaften und Sozialkontakte nicht im bisherigen Umfang pflegen. Vor diesem Hintergrund fördert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in den Sommer- und Herbstferien 2021 Angebote der Ferienbetreuung in Verbindung mit Lernangeboten für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter.

Die Ferienangebote werden von freien Trägern der Jugendhilfe gemeinsam mit Lehrkräften, Lehramtsstudierenden bzw. Lehramtskandidat*innen entwickelt und umgesetzt. Viele finden vor Ort statt, andere mit Übernachtung z.B. in Jugendbildungsstätten.

Die Ferienangebote werden derzeit konzipiert und sukzessive auf der Internetseite www.ferienangebote-brandenburg.de veröffentlicht. Hier können sich interessierte Eltern und junge Menschen orientieren und finden neben inhaltlichen Angaben zu jedem Angebot auch die konkreten Ansprechpartner*innen. Da die Träger Konzepte bis zum 26. Mai einreichen können, ist mit einer vollständigen Übersicht aller Angebote auf der Plattform in der 2. Juniwoche zu rechnen.

Für am Einsatz interessierte Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und Lehramtskandidat*innen sind hier auch Anzeigen freier Träger geschaltet, die noch schulpädagogische Fachkräfte für ihr Vorhaben suchen.

Für Fragen rund um das Gesamtvorhaben steht Ihnen ein Hotline-Team der kobra.net GmbH unter der Telefonnummer 0331 – 813 202 69 montags bis freitags von 10-16 Uhr zur Verfügung.

Die Richtlinie zur Förderung von Ferienprogrammen in Verbindung mit Lernangeboten im Land Brandenburg finden Sie hier: RL-MBJS Ferien 21
Die zentralen Materialien und Anträge finden Sie auf den Seiten des MBJS: Ferien-Lernangebote

Die Digitalisierung der Bildung in Deutschland vorantreiben – Bitkom Bildungskonferenz 2021

Die Bildungskonferenz 2021 der Bitkom findet am 28. und 29. April 2021 in virtueller Form statt. Gemeinsam werden mit Teilnehmenden aus Politik, Bildungspraxis, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber diskutiert, wie die Lernkulturen der Zukunft aussehen und wie die digitale Bildungsoffensive gelingen kann.

Zu den Themen der diesjährigen Konferenz gehören neben den Lernkulturen der Zukunft auch die damit einhergehenden Lerntechnologien und das Schaffen sicherer Lernräume. Weiterhin wird über das nötige Change Management im Bildungssektor, die Vermittlung von Future Skills im Umgang mit der Digitalisierung als auch über ‚smart schools‘ als Ökosysteme des digitalen Lernens gesprochen.

Diskutieren Sie mit! Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur Bitkom Bildungskonferenz 2021 finden Sie unter www.bildungs-konferenz.de.

Bildungskonferenz 2021

Foto: ©BillionPhotos.com – stock.adobe.com

Jugend und Corona

Jugend und Corona: Wie rücksichtsvoll verhalten sich die jungen Generationen?

Im Rahmen der Studie „Junge Deutsche 2021“ wurde eine Sonderauswertung vorgenommen, in welcher sich die Jugendforscher Prof. Dr. Klaus Hurrelmann (Shell Jugendstudie) und Simon Schnetzer (Junge Deutsche) mit der Frage nach den Einstellungen und Verhaltensweisen der Angehörigen der jungen Generation in Zeiten der Corona-Pandemie auseinandersetzen.

In die Studie einbezogen wurden insgesamt 1.602 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 39 Jahren. Mit den Ergebnissen liegen empirisch belastbare Erkenntnisse vor, wie stark das durch die Medien geprägte Negativbild in Bezug auf eine vorherrschende Rücksichtslosigkeit junger Menschen gegenüber der älteren Bevölkerung tatsächlich zutrifft. Als zentrales Ergebnis wird statiert, dass das Maß der Rücksichtnahme auf andere Bevölkerungsgruppen differenziert betrachtet werden muss. Zudem zeigen die Ergebnisse Zusammenhänge zwischen Alter, Geschlecht, Bildung und religiöser Orientierung auf.

Die vollständige Sonderauswertung finden sie hier als Download:

Download (PDF)

© Schnetzer S., Hurrelmann K. (2020): Jugend und Corona: Wie rücksichtsvoll verhalten sich die jungen Generationen? in: Die Studie „Junge Deutsche 2021“. Kempten: DATAJOCKEY

Foresight-Halbzeitkonferenz

Foresight Halbzeitkonferenz am 30. März 2021

Wie könnte sich die Gesellschaft in den 2030er-Jahren entwickeln? Am 30. März 2021 will das Bundesministerium für Bildung und Forschung auf einer Online-Konferenz die bisherigen Ergebnisse der „strategischen Vorausschau“ vorstellen. Im Rahmen der VORAUS:schau werden seit 2019 technologische und gesellschaftliche Entwicklungen und Trends beleuchtet, welche auf unsere Gesellschaft in den kommenden 10 bis 20 Jahren zukommen können. Auf der Halbzeitkonferenz soll eine Bilanz gezogen und die bisherigen Erkenntnisse vorgestellt werden. Auch der Austausch mit Foresight-Akteur*innen aus anderen Ressorts, der Wirtschaft und internationalen Organisationen soll nicht zu kurz kommen.

Den Abschluss des Konferenztages bildet das Foresight Filmfestival „science meets vision – das Foresight Festival“, bei welchem Kurzfilme zum Thema „Werte.Wandel“ vorgestellt und prämiert werden.

Informationen, Programm und Anmeldung: https://halbzeitkonferenz.vorausschau.de/

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