NETZWERKBÜRO – Bildung in der Lausitz
Aktuelles2021-03-25T11:30:52+01:00

AKTUELLES

Jetzt online: BMBF-Förderprogramm „Bildungskommunen“

Bildung findet vor Ort statt – da, wo die Menschen leben, lernen und arbeiten. Mit dem neuen ESF Plus-Programm „Bildungskommunen“ plant das BMBF, Landkreise und kreisfreie Städte bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft zu unterstützen. Es geht um die Bewältigung drängender Herausforderungen im Bildungsbereich: von der Digitalisierung über den Aufbau neuer Kooperationen und Angebote (etwa im Rahmen der Ganztagsbetreuung) bis hin zum Ausbau zukunftsträchtiger Bildungsthemen.

Was wird gefördert? – Die Förderung im Rahmen der Bildungskommunen sieht verschiedene inhaltliche Elemente vor:

  • Auf- und Ausbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM)
  • Etablierung vernetzter Bildungslandschaften
  • Erarbeitung eines ganzheitlichen Leitbildes und einer digital-analog vernetzten Bildungsstrategie sowie Aufbau kommunaler digitaler Bildungsportale
  • Aufbau thematischer Schwerpunkte in der Bildungslandschaft
  • Mögliche Themen: Kulturelle Bildung, Demokratiebildung/Politische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Integration durch Bildung und Inklusion, Fachkräftesicherung/Bildung im Strukturwandel
Bildungskommunen

Die Förderung wird als Anteilfinanzierung gewährt. Die Förderquote richtet sich nach den verschiedenen Zielregionen des ESF-Plus: bis zu 40% Förderung für stärker entwickelte Regionen und bis zu 60% Förderung für Übergangsregionen.

Beantragt werden können u.a. Ausgaben für:

  • Wissenschaftliches Personal (Bildungsmanagement/Bildungsmonitoring)
  • Das IT-Instrumentarium zum Bildungsmonitoring „KomBi“
  • Dienstreisen im Inland
  • Vergabe von Aufträgen für Fachkommunikation und Veranstaltungen, Arbeiten im Rahmen der Konzeption und Erstellung eines Bildungsportals

Wer wird gefördert?

Es werden alle Kreise und kreisfreien Städte antragsberechtigt sein, unabhängig davon, ob zuvor eine Förderung durch Programme der „Transferinitiative“ erfolgt ist. Bitte nutzen Sie die Informationsveranstaltungen der DLR Projektträgers und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn See.

Alle relevanten Informationen zum geplanten Förderprogramm und zukünftig auch zu den Möglichkeiten, sich für eine Förderung zu bewerben, finden Sie unter Bildungskommunen-BMBF.

Hinweis: Bei Fragen zu Förderbedingungen und -anträgen wenden Sie sich bitte an den Projektträger des DLR:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Projektträger | DLR-PT

Programmstelle Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
bildungskommunen@dlr.de

Save the date

„Lausitz vernetzt: Kooperationen für die berufliche Bildung“

Am 10. November 2021 findet unter dem Titel „Lausitz vernetzt: Kooperationen für die berufliche Bildung“ die erste Netzwerkveranstaltung unseres Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz mit sächsischen und brandenburgischen Bildungsakteuren im Telux in Weisswasser statt. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem Thema der Kooperationen für die berufliche Bildung im Strukturwandel.

Die detaillierte Veranstaltungseinladung samt Programm und weiteren Informationen folgt. Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor!

Save the date

Themenfilm „Die Lausitz – Eine Jugend im Wandel“

Der Bereich des Übergangs aus der Schule in die Berufs- und Hochschulausbildung sowie den (ersten) Beruf ist für junge Menschen besonders sensibel. Gelingt es uns, jungen Menschen eine regionale berufliche Perspektive aufzuzeigen, erhöht sich die Chance, dass diese in der Lausitz bleiben oder nach ihrer Ausbildung wieder hierher zurückkehren. Damit kann dem zukünftigen Fachkräftebedarf unserer Region erfolgreich entsprochen und dem demografischen Wandel entgegengewirkt werden.

Mit dem Themenfilm „Die Lausitz – Eine Jugend im Wandel“ blickt das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz daher zusammen mit jungen Lausitzer*innen auf die berufliche Bildung im Strukturwandel. Dabei werden die Perspektiven junger Menschen in den Zeiten des Strukturwandels dazu eingefangen, Probleme benannt und Wünsche geäußert. Gleichzeitig kommen mit Frau Francken, Frau Dr. Gabler und Herrn Dr. Freytag regionale Akteure zu Wort, welche aktiv in das Strukturwandelgeschehen eingebunden sind und Chancen als auch positive Ausblicke herausstellen.

Hinweis: Das Verbreiten des Videos ist unter Nennung des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz/kobra.net GmbH gestattet.

Produktion:
sevens+maltry & peerneumann
Sprecherin/Textredaktion: Maria Lang

Copyright:
Bild: BASF Footage – BASF SE 2020, sevens+maltry

Musik:
Babylon – 18 ©https://ronaldkah.de, @ronaldkah (CC BY 4.0)
DISCOVERY – © Glass/FineTune Music
Happy piano upbeat – © Studio Wanted/Jamendo

Datenquellen:
Lausitz-Monitor, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Statistik der Kohlewirtschaft, Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Imagefilm „Bildung im Strukturwandel“

Mit dem Programm des Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel und seinen drei Netzwerkbüros wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Unterstützung der Akteur*innen bei der Gestaltung des Strukturwandels in den Revieren im Hinblick auf Bildungsfragen geschaffen. Im Imagefilm „Bildung im Strukturwandel“ des BMBF erhalten Sie weitere Informationen über das Förderprogramm und einen Einblick in alle drei Reviere. Es wird aus verschiedenen Perspektiven die Motivation verdeutlicht, warum das Thema der Bildung im Strukturwandel neu gedacht werden muss.

Sie finden den Imagefilm auf unserer Seite zum Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel sowie auf den Seiten der Transferinitiative des BMBF.

Gründung zweier neuer Großforschungszentren schreitet voran

Mit der Empfehlung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurden am 22. Juli 2021 sechs Projektskizzen für Großforschungszentren durch eine Perspektivkomission für die erste Förderphase im Rahmen des Ideenwettbewerbes „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ausgewählt. Diese können nun in tragfähige und umsetzungsreife Konzepte weiterentwickelt werden.

„Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ist ein zweistufiger themenoffener Ideenwettbewerb des BMBF, des Freistaates Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt. In Rahmen dieses Wettbewerbes werden die besten Konzepte für die Gründung von zwei Großforschungszentren entwickelt und ausgewählt. In den kommenden Jahren soll je eines dieser Zentren in der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier angesiedelt werden. Mit der Ansiedlung der Großforschungszentren soll ein Beitrag zu einem gelingenden Strukturwandel geleistet sowie den Braunkohlerevieren neue, wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden.

Für die erste Förderphase wurden Ideenskizzen zu folgenden Themen empfohlen:

Großforschungszentren in Sachsen
  • „Chemresilienz – Forschungsfabrik im Mitteldeutschen Revier“: Etablierung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse zur Sicherstellung der Resilienz der deutschen Chemiewirtschaft unter gleichzeitiger Einhaltung höchster Arbeitsschutz- und Umweltstandards.
  • „Centre for Climate Action and Innovation – Research and Engineering” (CLAI_RE): Bündelung von Klimadaten und -wissen zur Entwicklung von Handlungsoptionen für den Klimaschutz mit Fokus auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasser, Planung urbaner Räume, Energieversorgung, Gesundheit und Mobilität.
  • „CMI – Center for Medicine Innovation“: Entwicklung eines Zentrums der biomedizinischen Forschung und personalisierten Medizin durch die Vereinigung von Medizintechnik, Digitalisierung und Medikamentendesign. Zudem soll die Vereinigung von Versorgungs- und Wertschöpfungsketten zu einem Ökosystem erfolgen, so dass Produkte unter erleichterten und beschleunigten Bedingungen in Versorgungsstrukturen integriert werden können.
  • „Deutsches Zentrum für Astrophysik“: Bündelung und Verarbeitung der Datenströme zukünftiger Großteleskope, die Entwicklung von Regelungstechniken für Observatorien und ein möglicher Bau eines Gravitationsteleskopes in den Granitformen der Lausitz.
  • „European Research Institute for Space Ressources” (ERIS): Erforschung wissenschaftlicher und technologischer Grundlagen für die Errichtung und den Betrieb von Weltraumstationen auf Mond und Mars, auf deren Basis Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Herausforderungen auf der Erde entwickelt werden sollen.
  • „Lab – Lausitz Art of Building”: Integration modernster Ansätze von Materialforschung, Produktions- und Digitaltechnologien zur Minderung des enormen Ressourcenverbrauchs im Bauwesen sowie die Entwicklung der Lausitz zur Modellregion für nachhaltiges Planen und Bauen.

Nun gilt es, dass diese Konzepte durch die Autorinnen und Autoren innerhalb der kommenden sechs Monate bis zur Umsetzungsreife ausgearbeitet werden. Im Anschluss erfolgt eine Begutachtung der ausgearbeiteten Konzepte durch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Begutachtung bildet wiederum die Entscheidungsbasis des Bundes sowie des Sitzlandes, welche zwei Konzepte ab dem dritten Quartal 2022 in eine dreijährige Aufbauphase starten können. In dieser Phase wird mit 1,25 Milliarden Euro je Zentrum die rechtliche Gründung sowie die anschließende institutionelle Förderung vorbereitet.

Die Pressemitteilung des BMBF zur Gründung der Großforschungszentren finden sie hier. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden sie auf den Seiten des BMBF: Wissen schafft Perspektiven für die Region!

Stellenausschreibung

kobra.net als gemeinnützige, politisch unabhängige Organisation mit Sitz in Potsdam setzt sich dafür ein, dass alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in unserem Land bestmögliche Bildungschancen erhalten. kobra.net qualifiziert und berät Akteure auf Landesebene, in den Kommunen und Einrichtungen vor Ort dabei, gemeinsam gute Rahmenbedingungen für gelingende Bildungsbiografien zu gestalten.

Zum 1. Oktober 2021 suchen wir einen

Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) mit dem
Schwerpunkt Kommunikation und Wissensmanagement
für das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz mit Sitz in Cottbus.

Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz unterstützt Bildungsakteur*innen aus Brandenburg und Sachsen bei der Entwicklung zukunftsfähiger Bildungsstrategien im Rahmen des Strukturwandels. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist Bestandteil des „Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel“.

Ihre Aufgaben:

  • Steuerung des internen Wissensmanagements für das Netzwerkbüro an den Standorten Potsdam und Cottbus
  • Unterstützung der Nutzung und Pflege der Wissensmanagementstruktur durch die Nutzer*innen
  • Entwicklung und Umsetzung eines strategischen Konzepts zur externen Kommunikation
  • Abstimmung mit externen Dienstleistern zur online-Öffentlichkeitsarbeit
  • Konzeption und Erstellung von Veröffentlichungen, die den Wissenstransfer zwischen den Zielgruppen des Netzwerkbüros unterstützen
  • Teilnahme an Veranstaltungen des Fördergebers und der Netzwerkbüros im Rahmen des „Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel“

Sie bringen mit:

  • ein abgeschlossenes Hochschul- bzw. Universitätsstudium, bevorzugt in den Bereichen Sozialwissenschaften, Journalismus oder Publizistik
  • mehrjährige Erfahrung bei der Strukturierung und datenbasierten Speicherung von Informationen
  • Erfahrung in der redaktionellen Betreuung von fachlichen Publikationen
  • fachliches Wissen über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Bildungswesens in Deutschland
  • sicheres Auftreten und Souveränität in mündlicher und schriftlicher Kommunikation
  • hohes Maß an eigenständiger Arbeitsorganisation, reflektiertes Arbeiten, Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit
  • sichere Anwendungskenntnisse in der Nutzung von MS Office-Software
  • Kenntnisse in Adobe Creative Suite und CMS für Webseiten (WordPress) sind von Vorteil.

Wir bieten Ihnen:

  • eine spannende Tätigkeit mit Perspektive in einem gesellschaftlich relevanten Bereich
  • abwechslungsreiches, kollaboratives Arbeiten in einem engagierten Team
  • einen offenen, wertschätzenden Umgang unter Kolleg*innen und Raum für Ihre Mitgestaltung
  • Flexibilität und Entgegenkommen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Entwicklungsmöglichkeiten und berufliche Qualifizierung im Rahmen der Angebote der kobra.net GmbH

Die Bezahlung erfolgt analog TV-L (abhängig von Qualifikation und beruflichen Vorerfahrungen bis Entgeltgruppe 13).

Die Stelle hat einen Umfang von 40 Wochenstunden und ist zunächst befristet bis zum 31.12.2022 (Ende der laufenden Förderperiode). Ein Folgeprojekt im selben Themenfeld wird angestrebt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Senden Sie diese bis spätestens 05.09.2021 per E-Mail an die kobra.net GmbH, z. Hd. Frau Helena Horner, Leiterin des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz (horner@bildung-lausitz.de). Wir freuen uns über ein Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und die Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins.

Vorstellungsgespräche sind am 13. & 14. September geplant.

Download (PDF) Stellenausschreibung
SCHULEWIRTSCHAFT Preis 2021

SCHULEWIRTSCHAFT-Preis 2021 „Das hat Potenzial!“: Bewerbungen bis zum 31. Juli 2021 möglich

Mit dem Wettbewerb „Das hat Potenzial!“ zeichnet SCHULEWIRTSCHAFT Unternehmen, Schulen und Verlage aus, die sich in besonderer Weise für berufliche Orientierung, digitale Bildung und einen gelungenen Übergang von der Schule in den Beruf engagieren. Bis zum 31. Juli 2021 sind Bewerbungen möglich. „Das hat Potenzial!“ macht herausragende Good-Practice-Beispiele öffentlich. Beispiele, die zu einem verstärkten Engagement im Bildungsbereich motivieren und die Zusammenarbeit im Netzwerk intensivieren sollen.

Bewerbungen sind für folgende Kategorien möglich:

  • SCHULEWIRTSCHAFT – Unternehmen & SCHULEWIRTSCHAFT – Starter:
    In dieser Kategorie werden Unternehmen ausgezeichnet, die durch ihre Aktivitäten im Bereich berufliche Orientierung junge Menschen vorbildlich dabei unterstützen, ihre Zukunft zu gestalten. Auch Unternehmen, die noch nicht im Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT aktiv sind, sich aber für die berufliche Orientierung Jugendlicher engagieren, werden ausgezeichnet.
  • SCHULEWIRTSCHAFT – Digitale Bildung:
    In dieser Kategorie werden Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen ausgezeichnet, mit denen die digitale Bildung von Jugendlichen praxisnah gefördert wird. Die Kooperationspartner Schule und Unternehmen bewerben sich gemeinsam und füllen den Bewerbungsbogen gemeinsam aus.
  • Lehr- und Lernmedien zur ökonomischen Bildung:
    In dieser Kategorie werden Lehr- und Lernmedien ausgezeichnet, die Jugendlichen ökonomische Inhalte vermitteln, eine Vielfalt von Lernmöglichkeiten bieten und zeitgemäße Themen aufgreifen. Die eingereichten Medien können klassische Schulbücher aber auch digitale Formate oder Portale sein.

Hinweis: Bewerbungen von Stiftungen, Verbänden etc. können in den Kategorien „SCHULEWIRTSCHAFT-Starter“, „SCHULEWIRTSCHAFT-Unternehmen“ und „SCHULEWIRTSCHAFT – Digitale Bildung“ nicht berücksichtigt werden.

Alle Informationen zum Wettbewerb, den jeweiligen Kategorien und dem Bewerbungsprozess finden Sie auf der Seite zum Wettbewerb.

Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

©Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gGmbH, https://www.schulewirtschaft-preis.de/

Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr

Das junge Menschen die berufliche Bildung als hoch attraktiv ansehen, ist nur eines der zentralen Ergebnisse der Jugendbefragung der Bertelsmann Stiftung. Unter dem Thema der „Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr“ veröffentlichte diese mit ihrer zweiten Befragung ein Stimmungsbild der jungen Menschen zwischen 14 und 20 Jahren zu Zeiten der Corona-Pandemie. Darin untersuchten sie deren Einschätzung zu den Perspektiven auf dem Ausbildungsmarkt, dem Weg dorthin in Form von Angeboten der Berufsorientierung und ihrer allgemeinen Einschätzung zur Zukunft.

Weitere Ergebnisse der Befragung:
Fast dreiviertel der befragten jungen Menschen beurteilen die Chance auf einen Ausbildungsplatz schlechter als vor der Zeit der Corona-Pandemie, wogegen 45 % die Chancen auf einen Studienplatz als unverändert betrachten. Bei der Ausbildungsplatzsuche wird die Unterstützung durch die Eltern (67 %) an erster Stelle genannt, gefolgt vom Internet (41 %) und der Schule (35 %). Von letzterer Instanz wünschen sich 57 % der Befragten mehr Unterstützung, diese erachten sie am sinnvollsten.

Die Zufriedenheit jener Befragten, welche einen Ausbildungsplatz bereits angetreten oder bisher eine Ausbildungszusage erhalten haben, ist hoch. 65 % geben an, einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf erhalten zu haben. Keine Sorgen um die Ausbildung, den Ausbildungsplatz oder den zukünftigen Job aufgrund der Corona-Pandemie machen sich 59 % der Befragten.

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zum Hintergrund und der Methodik der Jugendbefragung finden Sie auf der Seite zur Veröffentlichung: Bertelsmann Stiftung: Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Ebenso steht die Befragung als PDF-Dokument zum Download (externer Link) zur Verfügung.

Download (PDF-externer Link)

©Jugendbefragung/PDF-Dokument & Grafik: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.), Barlovic, Ingo, Ullrich, Denise & Wieland, Clemens (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr – Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen. Gütersloh. DOI: 10.11586/2021043.

Bertelsmann Stiftung_2021_Ausbektiven im zweiten Corona-Jahr_Titelseite
LausitzMonitor2021

Lausitz Monitor 2021: Studie über das Meinungsbild der Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel

Seit 2020 wird einmal jährlich mit einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung im Rahmen des Lausitz Monitors die Meinung von Lausitzer*innen zu den Zukunftsthemen der Lausitz erhoben. Als Langzeitmonitor angelegt wird das Meinungsbild der Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel infolge des Kohleausstiegs untersucht. Unter anderem werden Probleme, Erfolgsfaktoren, Auswirkungen und Zukunftsstrategien in diesem Wandlungsprozess aus Sicht der Lausitzer*innen erforscht.

In 2021 erfolgten für die zweite Durchführung der Studie im Januar wieder verschiedene Vorbereitungsworkshops mit Regionalentwicklern, Forschern, Politikern und weiteren interessierten Akteuren. Die Befragung der Lausitzer Bevölkerung wurde im Februar 2021 online durchgeführt. Als Ergebnisse der Studie sind beispielsweise zu nennen dass:

  • 64 % der Befragten eine starke emotionale Verbindung zur Region der Lausitz empfinden
  • die emotionale Verbindung bei der jungen Generation der 18- bis 29-jährigen mit 32 % allerdings am geringsten ausgeprägt ist
  • der größte Anteil an Rückkehrern in die Lausitz mit 40 % der Befragten jene Gruppe ausmacht, welche ein Haushaltseinkommen von über 4.000 € aufweisen
  • die Lausitz in erster Linie als eine attraktive Urlaubsregion gesehen wird anstatt als attraktive Wirtschaftsregion
  • 67 % der Befragten einen tiefgreifenden Strukturwandel befürworten
  • die Akzeptanz der Energiewende von 12 % in 2020 auf 57 % gestiegen ist.

Alle Ergebnisse des Lausitz Monitors 2021 sind auf der Website zu finden: Zu den Ergebnissen 2021. Ebenso steht ein PDF als Download zur Verfügung:

Download (PDF)

©Der Lausitz Monitor ist ein Projekt von Stefan Bischoff (MAS Partners) und Jörg Heidig (Prozesspsychologen). Mit der Studie möchten die Projektpartner der Öffentlichkeit belastbare Fakten zur Stimmung in der Region und zu den Meinungen zum Strukturwandel und zur Zukunft der Lausitz liefern.

Mit „Kultur macht stark“ in die Ferien: Informationsveranstaltungen zu Änderungen und Erleichterungen für die Beantragung von Ferienprojekten im Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Die Akteur*innen des Programms „Kultur macht stark“ setzen sich kreativ dafür ein, Kindern und Jugendlichen auch in Corona-Zeiten den Zugang zu Angeboten der kulturellen Bildung zu ermöglichen. Dieses Engagement wird in den Sommer- und Herbstmonaten, in denen voraussichtlich wieder mehr Präsenzformate stattfinden können, verstärkt. So gibt es z. B. programmweite Erleichterungen bei der Bündnisbildung, Antragsfristen wurden ausgesetzt und Formate angepasst, damit noch mehr „Kultur macht stark“-Projekte kurzfristig stattfinden können. Über alle beteiligten Programmpartner und die Erleichterungen informieren die Servicestellen bundesweit auf digitalen Informationsveranstaltungen. Hier erfahren Sie alle Fakten rund um die vereinfachte und veränderte Antragstellung für Ferienprojekte innerhalb des Bundesförderprogramms „Kultur macht stark“.

Die Servicestellen aus allen Bundesländern laden zur Teilnahme an ihren Infoveranstaltungen ein:

Es handelt sich bei Mit „Kultur macht stark“ in die Ferien um eine Kooperationsveranstaltung der „Kultur macht stark“-Servicestellen aus allen Bundesländern, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Kultur macht stark
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