NETZWERKBÜRO – Bildung in der Lausitz
Aktuelles2021-03-25T11:30:52+01:00

AKTUELLES

Veranstaltungseinladung für den 11. Mai 2022

Strukturwandel für junge Lausitzer*innen greifbar machen: Wie werden regionale Veränderungen in der Schule und im außerschulischen Bereich thematisiert?

Der Strukturwandel betrifft alle Lausitzer*innen, aber im besonderen Maße junge Menschen und ihre Zukunft in der Region. Ihnen die Potenziale des Strukturwandels und damit verbunden eine attraktive Bleibeperspektive aufzuzeigen, kann maßgeblich dazu beitragen dem Abwanderungstrend entgegenzuwirken.

Doch wie können junge Lausitzer*innen über den Strukturwandel und die damit einhergehenden regionalen Veränderungen informiert werden? Und wie werden die aktuellen Entwicklungen in der Lausitz in der Schule und im außerschulischen Bereich konkret thematisiert?

Wir möchten uns darüber austauschen, welche Strategien und Projekte es bereits gibt, um das Thema „Strukturwandel in der Lausitz“ jungen Menschen anschaulich nahe zu bringen. Dazu werden diese und weitere Fragen in einer Podiumsdiskussion beleuchtet sowie Praxisbeispiele vorgestellt.

Zu sehen ist ein Netzwerk mit einigen Personen, die untereinander verbunden sind.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!

Lesen Sie hier das Veranstaltungsprogramm.

Datum: Mittwoch, den 11. Mai 2022
Zeit: 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Ort: digital via Zoom

Zur Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Den Einwahllink der Zoom-Plattform erhalten sie rechtzeitig im Voraus. Die Veranstaltung findet unter Beachtung der geltenden Regelungen der DSGVO statt. Rechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten nach Art. 13 DGSVO finden Sie hier.


Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Wenn Sie noch mehr zum Thema Bildung im Strukturwandel in der Lausitz und unsere Arbeitsschwerpunkte erfahren möchten, registrieren Sie sich gern für unseren NEWSLETTER und folgen unserem LINKEDIN-PROFIL.

Netzwerkbüro veröffentlich Publikation zum Thema: „Standortfaktoren und Wanderungsbewegungen junger Menschen in der Lausitz. Regionale Bildungssteuerung als Chance für Verbleib, Rückkehr und Zuzug.“

Die Fachkräftesicherung ist und bleibt auch in der Lausitz ein aktuelles Thema, welches die Region vor große Herausforderungen stellt. Wir als Netzwerkbüro betrachten sie aus dem Blickwinkel der Bildung im Strukturwandel.

Mit unserer druckfrischen Publikation können wir Ihnen eine Quelle an die Hand geben, welche vor allem attraktive Bildungslandschaften als essenzielle Stellschraube und als Chance für Bleibeperspektiven junger Menschen zwischen 18 und 25 Jahren herausgearbeitet hat. Dabei wurde deutlich, dass häufig die berufliche Bildung ein zentraler Beweggrund für Abwanderung aus der Lausitz ist.

Speziell im Übergang von der Schule in die Ausbildung und den anschließenden Beruf gilt es daher überzeugende Rahmenbedingungen zu schaffen. Sind die in der Lausitz vorherrschenden Standortfaktoren dafür ein Kriterium?

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Welche zentrale Rolle spielt die Partizipation der Jugend an (bildungs-)politischen Entscheidungen? Und wie kann eine regionale Bildungssteuerung als Mittel zur Bewältigung der Herausforderungen des Strukturwandels genutzt werden?

Wir wünschen Ihnen beim Lesen viele inspirierende Aha-Momente für sich und Ihren Wirkungskreis. Sie haben Fragen oder Anregungen? Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Lesen Sie hier in unserer Publikation zum Thema: „Standortfaktoren und Wanderungsbewegungen junger Menschen in der Lausitz. Regionale Bildungssteuerung als Chance für Verbleib, Rückkehr und Zuzug“.

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Ministerium für Bildung, Jugend und Sport veröffentlich Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung im Land Brandenburg

Am 04. Februar 2022 wurde vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) die neue Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung für das Land Brandenburg veröffentlicht. Sie wurde vom Kabinett bereits im September 2021 verabschiedet und soll sukzessive ab dem Schuljahr 2022/2023 in den brandenburgischen Schulen umgesetzt werden.

Zwei strategische Ziele sind darin verschriftlicht, die langfristig angelegt sind: Zum einen die erfolgreiche Gestaltung des Übergangs von der Schule in die Ausbildung bzw. in das Studium und zum anderen die damit einhergehende Fachkräftesicherung für das Land Brandenburg. Aus diesen beiden Schwerpunkten ergeben sich die folgenden sechs operativen Ziele, die kurz- bis mittelfristig erreicht werden sollen:

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– Verbesserung der Berufswahlkompetenz von Schüler*innen
– Entwicklung der Ausbildungs- und Studierfähigkeit von Schüler*innen
– Verringerung des Anteils von Schüler*innen ohne Abschluss
– Reduzierung der Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt
– Senkung der Ausbildungslösungs- und Studienabbruchquote
– Reduzierung der geschlechtsspezifischen Berufswahl

Die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, äußerte sich dazu in der offiziellen Pressemitteilung wie folgt: „Die brandenburgische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche im Land Brandenburg bestmöglich auf eine Ausbildung oder ein Studium und einen anschließenden Beruf vorzubereiten. Hierbei sollen frühzeitig Neugier und Interesse auf unterschiedliche Berufsbilder geweckt werden. Die neue Landesstrategie bietet für Schulen und alle, die die Jugendlichen auf diesem Weg begleiten einen modernen Handlungsrahmen. Jetzt können zahlreiche Vorhaben leichter umgesetzt werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das mit Unterstützung aller Partner gut gelingen wird. Es geht schließlich um nicht weniger als die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler.“

Um diese Pläne der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, soll die Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung in diesem Sommer im Rahmen einer Veranstaltung präsentiert werden. Den Termin und weitere Details wird das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport demnächst auf seiner Website bekannt geben.

Hier finden Sie die Broschüre Landesstrategie zur Beruflichen Orientierung.

Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz geht bei LinkedIn mit einem eigenen Unternehmensprofil an den Start

Seit Mitte Januar dieses Jahres sind wir mit unserem Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz nun auch online in den sozialen Medien vermehrt aktiv. Das Unternehmensprofil bei LinkedIn hilft dabei unsere Themen rund um die Bildung im Strukturwandel in der Lausitz einem breiten Interessekreis vorzustellen. Wir werden zukünftig Arbeitsschwerpunkte, Erkenntnisse und Wissenswertes aus unserer regionalen Bildungslandschaft unter vielen verschiedenen Gesichtspunkten aufbereiten und zugänglich machen. Neue Kontakte und interessante Netzwerkmöglichkeiten ergeben sich dabei recht schnell und der berufliche Austausch erhält eine neue Dynamik.

Das Unternehmensprofil des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz auf LinkedIn finden Sie HIER.

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Zum Hintergrund unserer Arbeit im Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz: Wir möchten im Strukturwandelprozess der Lausitz das Thema Bildung stärker in den Fokus rücken. Ziel ist es, eine an die Bedürfnisse der Region angepasste Entwicklung der Bildungslandschaft zu unterstützen. Das heißt: Strukturen und Bedarfe sichtbar machen, Entwicklungen anstoßen, Planungsprozesse initiieren und begleiten, Kooperationen zur Gestaltung der Bildungslandschaft anregen.

Aktuell bauen wir mit Hilfe unseres regionalen Bildungsmonitorings einen Datenbestand auf, um verschiedenen Gremien und Steuerungsstrukturen diese Daten zur Verfügung stellen zu können und Planungen zu unterstützen. Unser regionales Netzwerkmanagement bringt Erkenntnisse aus dem Bildungsmonitoring und unserer weiteren Arbeit in verschiedene Netzwerke ein und richtet sie damit an Bildungsakteur*innen und an die interessierte Fachöffentlichkeit.

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Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz ist neuer Akteur im Gremium der Werkstatt 1 der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH

Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden! Das Jahr 2022 ist noch jung und schon geht es in der Lausitz wieder an die (virtuellen) runden Tische, um Ideen und Projekte aus der Region für die Region an den Start zu bringen. Am 17. Januar 2022 trafen sich die Akteur*innen der Werkstatt 1 der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH zur ersten Sitzung im neuen Jahr. Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz nimmt dabei erstmals als offizieller Akteur am Gremium teil. „Ich freue mich sehr, dass unser Netzwerkbüro als aktives Mitglied in der Runde für unsere Lausitz im Bereich Unternehmen, Wirtschaftsentwicklung und Fachkräftesicherung zukünftig mitwirken kann.“, sagt Dorina Benack, Projektleiterin des Netzwerkbüros mit Sitz in Cottbus. „Wir möchten unsere Expertise einbringen, um dem Thema Bildung und Gestaltung unserer Bildungslandschaft in der Lausitz eine stärkere Aufmerksamkeit im Strukturwandelprozess verschaffen zu können.“, so die Lausitzerin. Das Netzwerkbüro bearbeitet schwerpunktmäßig den Bereich des Übergangs junger Menschen aus der Schule in die berufliche/akademische Ausbildung und den Beruf als wichtige Basis für die Fachkräftesicherung der Region.

Zu sehen ist ein Netzwerk mit einigen Personen, die untereinander verbunden sind.

Bei der Arbeit in der Werkstatt 1 geht es zentral um die Themen „Unternehmen, Wirtschaftsentwicklung und Fachkräftesicherung” in den vier südlichen Landkreisen Brandenburgs EE, LDS, OSL, SPN sowie der kreisfreien Stadt Cottbus. Die insgesamt fünf Werkstattprozesse der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, welche jeweils in unterschiedlichen Schwerpunktbereichen tätig werden, greifen Ideen und Projekte in den Lausitzer Kommunen auf und unterstützen die ideengebenden Akteur*innen. Es entsteht eine gezielte Zusammenarbeit von der Entwicklung der Projekte, über die nachhaltige Ausgestaltung und Qualifizierung sowie Unterstützung bei einer möglichen Mittelbeschaffung in Form von Fördermittelanträgen. Den Rahmen dafür bilden das „Lausitzprogramm 2038“ und die Förderrichtlinie „Strukturentwicklung zum Lausitzer Braunkohlerevier“ des Landes Brandenburg. Gemeinsames Ziel ist es, wichtige Weichen für Innovationen und Entwicklung zu stellen, die im Ergebnis zu Beschäftigung und Wertschöpfung in der Lausitz führen sollen.

Das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz ist Teil des Kompetenzzentrums ‚Bildung im Strukturwandel‘ (KoBiS) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es wurde im Hinblick auf den Strukturwandel, verbunden mit der Energiewende und dem geplanten Kohleausstieg bis spätestens 2038, installiert und baut auf den Erfahrungen der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement auf. Das Kompetenzzentrum besteht aus drei Netzwerkbüros, die jeweils in den drei deutschen Kohlerevieren die regionalen Akteur*innen beim Aufbau einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft unterstützen.

Informationsveranstaltungen zum BMBF-Förderprogramm „Bildungskommunen“

Alle interessierten Kommunen sind herzlich zu den ersten digitalen Informationsveranstaltungen für das BMBF-Förderprogramm „Bildungskommunen“ eingeladen.

Die Veranstaltungen am Dienstag, 23.11.2021, und Mittwoch, 01.12.2021, sind bereits ausgebucht. Zwei weitere Veranstaltungen finden am Mittwoch, 15.12.2021, und Donnerstag, 16.12.2021, jeweils von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.

Verbindliche Anmeldungen für einen der beiden Termine erfolgen bitte bis zum 10.12.2021 über die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See unter der E-Mail bildungskommunen@kbs.de.

Alle relevanten Informationen zum geplanten Förderprogramm und zukünftig auch zu den Möglichkeiten, sich für eine Förderung zu bewerben, finden Sie unter Bildungskommunen-BMBF. Bei Fragen zu Förderbedingungen und -anträgen wenden Sie sich bitte an den Projektträger des DLR:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Projektträger | DLR-PT
Programmstelle Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
bildungskommunen@dlr.de

Bildungskommunen

Jetzt online: BMBF-Förderprogramm „Bildungskommunen“

Bildung findet vor Ort statt – da, wo die Menschen leben, lernen und arbeiten. Mit dem neuen ESF Plus-Programm „Bildungskommunen“ plant das BMBF, Landkreise und kreisfreie Städte bei der Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft zu unterstützen. Es geht um die Bewältigung drängender Herausforderungen im Bildungsbereich: von der Digitalisierung über den Aufbau neuer Kooperationen und Angebote (etwa im Rahmen der Ganztagsbetreuung) bis hin zum Ausbau zukunftsträchtiger Bildungsthemen.

Was wird gefördert? – Die Förderung im Rahmen der Bildungskommunen sieht verschiedene inhaltliche Elemente vor:

  • Auf- und Ausbau eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM)
  • Etablierung vernetzter Bildungslandschaften
  • Erarbeitung eines ganzheitlichen Leitbildes und einer digital-analog vernetzten Bildungsstrategie sowie Aufbau kommunaler digitaler Bildungsportale
  • Aufbau thematischer Schwerpunkte in der Bildungslandschaft
  • Mögliche Themen: Kulturelle Bildung, Demokratiebildung/Politische Bildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Integration durch Bildung und Inklusion, Fachkräftesicherung/Bildung im Strukturwandel
Bildungskommunen

Die Förderung wird als Anteilfinanzierung gewährt. Die Förderquote richtet sich nach den verschiedenen Zielregionen des ESF-Plus: bis zu 40% Förderung für stärker entwickelte Regionen und bis zu 60% Förderung für Übergangsregionen.

Beantragt werden können u.a. Ausgaben für:

  • Wissenschaftliches Personal (Bildungsmanagement/Bildungsmonitoring)
  • Das IT-Instrumentarium zum Bildungsmonitoring „KomBi“
  • Dienstreisen im Inland
  • Vergabe von Aufträgen für Fachkommunikation und Veranstaltungen, Arbeiten im Rahmen der Konzeption und Erstellung eines Bildungsportals

Wer wird gefördert?

Es werden alle Kreise und kreisfreien Städte antragsberechtigt sein, unabhängig davon, ob zuvor eine Förderung durch Programme der „Transferinitiative“ erfolgt ist. Bitte nutzen Sie die Informationsveranstaltungen der DLR Projektträgers und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn See.

Alle relevanten Informationen zum geplanten Förderprogramm und zukünftig auch zu den Möglichkeiten, sich für eine Förderung zu bewerben, finden Sie unter Bildungskommunen-BMBF.

Hinweis: Bei Fragen zu Förderbedingungen und -anträgen wenden Sie sich bitte an den Projektträger des DLR:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Projektträger | DLR-PT

Programmstelle Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
bildungskommunen@dlr.de

Themenfilm „Die Lausitz – Eine Jugend im Wandel“

Der Bereich des Übergangs aus der Schule in die Berufs- und Hochschulausbildung sowie den (ersten) Beruf ist für junge Menschen besonders sensibel. Gelingt es uns, jungen Menschen eine regionale berufliche Perspektive aufzuzeigen, erhöht sich die Chance, dass diese in der Lausitz bleiben oder nach ihrer Ausbildung wieder hierher zurückkehren. Damit kann dem zukünftigen Fachkräftebedarf unserer Region erfolgreich entsprochen und dem demografischen Wandel entgegengewirkt werden.

Mit dem Themenfilm „Die Lausitz – Eine Jugend im Wandel“ blickt das Netzwerkbüro Bildung in der Lausitz daher zusammen mit jungen Lausitzer*innen auf die berufliche Bildung im Strukturwandel. Dabei werden die Perspektiven junger Menschen in den Zeiten des Strukturwandels dazu eingefangen, Probleme benannt und Wünsche geäußert. Gleichzeitig kommen mit Frau Francken, Frau Dr. Gabler und Herrn Dr. Freytag regionale Akteure zu Wort, welche aktiv in das Strukturwandelgeschehen eingebunden sind und Chancen als auch positive Ausblicke herausstellen.

Hinweis: Das Verbreiten des Videos ist unter Nennung des Netzwerkbüros Bildung in der Lausitz/kobra.net GmbH gestattet.

Produktion:
sevens+maltry & peerneumann
Sprecherin/Textredaktion: Maria Lang

Copyright:
Bild: BASF Footage – BASF SE 2020, sevens+maltry

Musik:
Babylon – 18 ©https://ronaldkah.de, @ronaldkah (CC BY 4.0)
DISCOVERY – © Glass/FineTune Music
Happy piano upbeat – © Studio Wanted/Jamendo

Datenquellen:
Lausitz-Monitor, Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Statistik der Kohlewirtschaft, Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Imagefilm „Bildung im Strukturwandel“

Mit dem Programm des Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel und seinen drei Netzwerkbüros wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Unterstützung der Akteur*innen bei der Gestaltung des Strukturwandels in den Revieren im Hinblick auf Bildungsfragen geschaffen. Im Imagefilm „Bildung im Strukturwandel“ des BMBF erhalten Sie weitere Informationen über das Förderprogramm und einen Einblick in alle drei Reviere. Es wird aus verschiedenen Perspektiven die Motivation verdeutlicht, warum das Thema der Bildung im Strukturwandel neu gedacht werden muss.

Sie finden den Imagefilm auf unserer Seite zum Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel sowie auf den Seiten der Transferinitiative des BMBF.

Gründung zweier neuer Großforschungszentren schreitet voran

Mit der Empfehlung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurden am 22. Juli 2021 sechs Projektskizzen für Großforschungszentren durch eine Perspektivkomission für die erste Förderphase im Rahmen des Ideenwettbewerbes „Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ausgewählt. Diese können nun in tragfähige und umsetzungsreife Konzepte weiterentwickelt werden.

„Wissen schafft Perspektiven für die Region!“ ist ein zweistufiger themenoffener Ideenwettbewerb des BMBF, des Freistaates Sachsen und des Landes Sachsen-Anhalt. In Rahmen dieses Wettbewerbes werden die besten Konzepte für die Gründung von zwei Großforschungszentren entwickelt und ausgewählt. In den kommenden Jahren soll je eines dieser Zentren in der sächsischen Lausitz und im mitteldeutschen Revier angesiedelt werden. Mit der Ansiedlung der Großforschungszentren soll ein Beitrag zu einem gelingenden Strukturwandel geleistet sowie den Braunkohlerevieren neue, wirtschaftliche Perspektiven eröffnet werden.

Für die erste Förderphase wurden Ideenskizzen zu folgenden Themen empfohlen:

Großforschungszentren in Sachsen
  • „Chemresilienz – Forschungsfabrik im Mitteldeutschen Revier“: Etablierung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft chemischer Erzeugnisse zur Sicherstellung der Resilienz der deutschen Chemiewirtschaft unter gleichzeitiger Einhaltung höchster Arbeitsschutz- und Umweltstandards.
  • „Centre for Climate Action and Innovation – Research and Engineering” (CLAI_RE): Bündelung von Klimadaten und -wissen zur Entwicklung von Handlungsoptionen für den Klimaschutz mit Fokus auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Wasser, Planung urbaner Räume, Energieversorgung, Gesundheit und Mobilität.
  • „CMI – Center for Medicine Innovation“: Entwicklung eines Zentrums der biomedizinischen Forschung und personalisierten Medizin durch die Vereinigung von Medizintechnik, Digitalisierung und Medikamentendesign. Zudem soll die Vereinigung von Versorgungs- und Wertschöpfungsketten zu einem Ökosystem erfolgen, so dass Produkte unter erleichterten und beschleunigten Bedingungen in Versorgungsstrukturen integriert werden können.
  • „Deutsches Zentrum für Astrophysik“: Bündelung und Verarbeitung der Datenströme zukünftiger Großteleskope, die Entwicklung von Regelungstechniken für Observatorien und ein möglicher Bau eines Gravitationsteleskopes in den Granitformen der Lausitz.
  • „European Research Institute for Space Ressources” (ERIS): Erforschung wissenschaftlicher und technologischer Grundlagen für die Errichtung und den Betrieb von Weltraumstationen auf Mond und Mars, auf deren Basis Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Herausforderungen auf der Erde entwickelt werden sollen.
  • „Lab – Lausitz Art of Building”: Integration modernster Ansätze von Materialforschung, Produktions- und Digitaltechnologien zur Minderung des enormen Ressourcenverbrauchs im Bauwesen sowie die Entwicklung der Lausitz zur Modellregion für nachhaltiges Planen und Bauen.

Nun gilt es, dass diese Konzepte durch die Autorinnen und Autoren innerhalb der kommenden sechs Monate bis zur Umsetzungsreife ausgearbeitet werden. Im Anschluss erfolgt eine Begutachtung der ausgearbeiteten Konzepte durch externe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Begutachtung bildet wiederum die Entscheidungsbasis des Bundes sowie des Sitzlandes, welche zwei Konzepte ab dem dritten Quartal 2022 in eine dreijährige Aufbauphase starten können. In dieser Phase wird mit 1,25 Milliarden Euro je Zentrum die rechtliche Gründung sowie die anschließende institutionelle Förderung vorbereitet.

Die Pressemitteilung des BMBF zur Gründung der Großforschungszentren finden sie hier. Weitere Informationen zum Ideenwettbewerb finden sie auf den Seiten des BMBF: Wissen schafft Perspektiven für die Region!

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